Organisation

 

Unsere Gemeinde hat ihre zentrale Veranstaltung am Donnerstag, den Gemeindeabend. Hier versammeln wir uns im ESG-Haus, speisen zusammen, hören eine Referentin oder einen Referenten und kommen zu den unterschiedlichsten Themen auch gern bei Bier oder Limo ins Gespräch. Eine kleine Andacht darf natürlich nicht fehlen. Die Themen für die Abende werden auf der Gemeindeversammlung am Ende des Semesters für das jeweils folgende ausgewählt (mehr dazu unten unter GV).  Zusätzlich zum Gemeindeabend gibt es zahlreiche Arbeitskreise sowie Gottesdienste.

 

V-Kreis

Wir sind eine sehr basisorientierte Gemeinde, die Organisation aus unserer Mitte heraus und die Einbeziehung vieler Stimmen ist uns sehr wichtig. Hierfür gibt es verschiedene Gremien: Beginnend mit den Vertrauens-student*innen, kurz V's genannt. Diese finden sich zum V-Kreis zusammen und haben jede*r unterschiedliche Aufgaben. Sie sind Hauptverantwortliche für den Ablauf der Gemeindeabende und Andachten sowie Ansprechpartner für Referent*innen oder Besucher*innen. Hier gibt es Verantwortliche für

  • Öffentlichkeitsarbeit (2x)  - Medien aktuell halten, Plakate erstellen und Veranstaltungen bewerben,
  • Organisation der Rüstzeit (2x)  - Vor- und Nachbereitung der aktuellen und kommenden Rüstzeit,
  • Organisation der Sonntagsgottesdienste (2x) - Vorbereitung und Leitung der Gottesdienste,
  • Ökumene  - als Teil des Ökumeneteams Veranstaltungen organisieren und den Dialog mit anderen Studierendengemeinden unterstützen,
  • Haus und Kasse  - Betreuung der Bar und Verwaltung der V-Kreis-Finanzen.

Aktuell sind Anna-Lena, Dorothea, Esther, Hanna, Henriette, Lars und Simon für uns im Einsatz. Du erreichst sie mit der Mail: v-kreis [bei] esg-leipzig.de.

Gemeinderat

Alle Vertrauensstudent*innen sind automatisch Teil des nächstgrößeren Gremiums: des Gemeinderats. Hier gibt es ähnliche und zusätzliche Aufgaben, die in der Gemeindearbeit erfüllt werden. Zum Beispiel sind weitere Posten für Öffentlichkeit, Rüstzeit und Ökumene vorhanden, Entsandte der Arbeitskreise können zu Wort kommen und Beauftragte für Sachsen-ESG, Bundes-ESG, Spendenprojekt sowie für Förderverein und Archivarbeit sind präsent. Der Gemeinderat ist die gesammelte Kraft der ESG, er entscheidet über Leitlinien und aktuelle Belange der Studierendengemeinde. Einmal im Monat, jeden ersten Montag, findet eine öffentliche Sitzung statt, zu der Gäste gern willkommen sind. Erreichbar ist der Gemeinderat unter der Mail: gemeinderat [bei] esg-leipzig.de

Der Gemeinderatsvorsitz besteht aus einem bis vier Menschen, die sich Aufgaben der Vor- und Nachbereitung, Protokollierung sowie Durchführung der Gemeinderatssitzung aufteilen. Sie sind außerdem für die Verköstigung zuständig. Kontakt: gemeinderatsvorsitz [bei] esg-leipzig.de

Der Geimeinderat hat sich seit dem 14. Mai 2012 eine Geschäftsordnung (GO) gegeben (siehe weiter unten auf der Seite).

G V

Die Gemeindeversammlung ist das höchste Gremium und jede*r Anwesende ist stimmberechtigt. Hier werden Entscheidungen für die kommenden Semester getroffen: Über im Vorhinein gesammelte Vorschläge für Gemeindeabende und ein Rüstzeitthema wird abgestimmt; es werden neue Mitglieder in den V-Kreis und den Gemeinderat gewählt; Arbeitskreise können neu gegründet oder aufgelöst werden und weitere Anträge zu Belangen der Gemeinde werden besprochen.

Die Sitzung wird von einem Vorstand geleitet und protokolliert, sie findet einmal pro Semester als (vor)letzter Gemeindeabend statt.

Mitarbeitende

  • Markus - unser Pfarrer
  • Petra  - unsere Sekretärin
  • Martin  - unser aktueller Hausmeister

Geschäftsordnung des Gemeinderats der Evangelischen Studierendengemeinde Leipzig

Präambel

Der Gemeinderat der Evangelischen Studierendengemeinde Leipzig besteht aus den in der Satzung der Evangelischen Studierendengemeinde Leipzig genannten Mitgliedern. Im Rahmen dieser Satzung gibt er sich zur Erfüllung seiner Aufgaben die folgende Geschäftsordnung:

§ 1 Der Gemeinderatsvorsitz.

(1) Der Gemeinderat wird geleitet von einem Vorsitzenden, einer Vorsitzenden oder einem Leitungsteam. Ein Leitungsteam besteht aus zwei bis vier gleichberechtigten Personen, die die Aufgabenverteilung untereinander einvernehmlich regeln. Wer im Gemeinderatsvorsitz tätig ist, muss nicht zugleich Mitglied des Gemeinderats sein.

(2) Der Gemeinderatsvorsitz wird auf jedem Gemeinderatschlag gewählt. Der Gemeinderat kann zusätzlich eine vorzeitige Neuwahl beschließen.

(3) Eine Wiederwahl ist möglich. Eine Person darf nur aus wichtigem Grund mehr als vier Semester in Folge im Gemeinderatsvorsitz tätig sein.

(4) Bei der Wahl zum Gemeinderatsvorsitz können die Kandidaten als Einzelkandidaten oder als Team antreten. Mitglieder eines Teams können nicht zugleich in einem anderen Team oder als Einzelkandidaten antreten. Für den Wahlvorgang findet § 14 entsprechende Anwendung. Dabei gilt jedes Team als ein einzelner Kandidat.

(5) Die Amtszeit des Gemeinderatsvorsitzes beginnt mit dem Ende der laufenden Sitzung, wenn nichts anderes beschlossen ist.
§ 2 Aufgaben des Gemeinderatsvorsitzes.

(1) Der Gemeinderatsvorsitz gibt zu Beginn des Semesters die Sitzungstermine bekannt. Er soll zu jeder Sitzung mit einer Frist von einer Woche einladen und Zeit und Ort der Sitzung in der Gemeinde bekannt geben.

(2) Der Gemeinderatsvorsitz entwirft die Tagesordnung, leitet die Sitzung und fertigt und veröffentlicht das Protokoll.

(3) Der Gemeinderatsvorsitz kann einzelne Aufgaben auf andere Personen übertragen.

(4) Der Gemeinderatsvorsitz sorgt dafür, dass die Grundsätze der Sitzungskultur des Gemeinderates an nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Dazu gehören insbesondere die „Baustein-Metapher“ und die „Rahmen-und-Foto-Metapher“.
§ 3 Stimmrecht der Mitglieder.

Nur Mitglieder sind stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nicht auf eine andere Person übertragen werden.
§ 4 Arbeitskreisvertreter.

Die Arbeitskreise zeigen dem Gemeinderatsvorsitz an, welche Vertreter sie entsenden und ob die Entsendung für eine bestimmte Zeit oder bis auf Widerruf gültig ist. Ein Arbeitskreis gilt als nicht vertreten, bis eine entsprechende Anzeige vorliegt.
§ 5 Ordentliche und außerordentliche Sitzungen.

(1) Der Gemeinderat tagt auf dem Gemeinderatschlag und in der Regel monatlich während der Vorlesungszeit.

(2) Außerordentliche Sitzungen sind nur aus wichtigem Grund möglich. Zu ihnen soll unverzüglich eingeladen werden und sie sollen unverzüglich in der Gemeinde bekannt gegeben werden.
§ 6 Beschlussfähigkeit.

(1) Der Gemeinderat ist beschlussfähig, wenn jedes Mitglied mit einer Frist von einer Woche eingeladen wurde oder ihm der Termin innerhalb dieser Frist bekannt war. Bei außerordentlichen Sitzungen beträgt die Frist 47 Stunden.

(2) Die Zahl der Anwesenden ist bei ordentlichen wie bei außerordentlichen Sitzungen ohne Bedeutung.
§ 7 Beginn und Verlauf der Sitzung.

(1) Der Gemeinderatsvorsitz eröffnet die Sitzung mit einer Andacht. Anschließend legt er die Tagesordnung vor.

(2) Zu jedem Tagesordnungspunkt wird zunächst im Zusammenhang debattiert und anschließend abgestimmt oder gewählt. Danach ist der Tagesordnungspunkt abgeschlossen. Ist eine Aufteilung der Diskussion gewünscht, geschieht dies durch Abhandlung in getrennten Tagesordnungspunkten. Änderungen der Tagesordnung sind durch Antrag zur Geschäftsordnung (§ 8) oder durch Verfügung des Gemeinderatsvorsitzes (§ 9) möglich.

(3) Der Gemeinderatsvorsitz sorgt für einen strukturierten Diskussionsverlauf. Er achtet darauf, dass alle wichtigen Angelegenheiten ausreichend besprochen werden und alle Positionen zu Wort kommen können. Alle Anwesenden haben das Recht, sich zu Wort zu melden.

(4) Bei einer Debatte über eine Person kann der Gemeinderat beschließen, dass diese unter Ausschluss des Betroffenen stattfindet. Ausgeschlossene Personen erhalten unmittelbar vor der Debatte Gelegenheit, sich zu äußern.
§ 8 Anträge zur Geschäftsordnung (GO-Anträge).

(1) Die Mitglieder können durch Anträge zur Geschäftsordnung auf die Gestaltung der Diskussion einwirken. Dies sind insbesondere

Änderung der Tagesordnung, insbesondere Aufteilung der Diskussionsgegenstände,
Vertagung eines Tagesordnungspunktes,
Begrenzung der Redezeit,
Schluss der Redeliste,
Wiedereröffnung der Redeliste,
Schluss der Debatte,
Wiedereröffnung der Debatte,
Erhebung eines Stimmungsbildes unter den Mitgliedern,
Erhebung eines Stimmungsbildes unter allen Anwesenden,
Durchführung der Abstimmung über Anträge in einer bestimmten Reihenfolge,
Wiederholung einer Abstimmung,
Singen eines Liedes,
Unterbrechung der Sitzung/Pause,
Ausschluss der Öffentlichkeit nach § 10,
Zulassung einer Person zur nichtöffentlichen Sitzung,
Schluss der Sitzung,
Protokollierung einer bestimmten Tatsache oder Nichtaufnahme einer bestimmten Tatsache ins Protokoll.

(2) Anträge zur Geschäftsordnung sind keine Anträge zur Sache.

(3) Will ein Mitglied einen Antrag zur Geschäftsordnung stellen, so zeigt es dies durch das Heben beider Hände an. Es erhält als nächster Redner das Wort. Laufende Redebeiträge dürfen nicht unterbrochen werden. Auf den Antrag folgt höchstens eine Gegenrede eines anderen Mitglieds oder des Gemeinderatsvorsitzes. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Begründete Gegenreden haben Vorrang. Bei der Antragsbegründung und der Gegenrede darf nicht zur Sache gesprochen werden. Liegt eine Gegenrede vor, wird sofort über den Antrag abgestimmt. Andernfalls gilt er als angenommen.
§ 9 Verfügungen des Gemeinderatsvorsitzes.

(1) Der Gemeinderatsvorsitz trifft Maßnahmen zur Gestaltung der Diskussion (§ 8 Absatz 1) durch Verfügung.

(2) Will ein Mitglied einer Verfügung widersprechen, so zeigt es seine Gegenrede durch das Heben beider Hände an. Es erhält sofort das Wort. Die Gegenrede muss nicht begründet werden. Begründete Gegenreden haben Vorrang. Es darf nicht zur Sache gesprochen werden. Hält der Gemeinderatsvorsitz die Verfügung aufrecht, wird sofort über sie abgestimmt.
§ 10 Öffentlichkeit der Sitzung.

(1) Die Sitzungen sind öffentlich.

(2) Die Öffentlichkeit kann nur aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden, insbesondere wenn persönliche Angelegenheiten oder das Ansehen der Gemeinde dies erfordern. Ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen, können der Gemeinderatsvorsitz und hauptamtliche Mitarbeiter gleichwohl an der Sitzung teilnehmen.

(3) Für nichtöffentliche Teile der Sitzung wird das Protokoll in einem nichtöffentlichen Teil geführt.
§ 11 Anträge zur Sache.

(1) Das Recht, Anträge zur Sache zu stellen, haben alle Gemeindeglieder. Anträge werden in der Regel im Rahmen von Redebeiträgen gestellt. Sie sollen ausformuliert sein. Abwesende sollen ihre Anträge mit Begründung im Voraus dem Gemeinderatsvorsitz übermitteln.

(2) Alternativen zu gestellten Anträgen werden als eigenständige Anträge gestellt. Antragsänderungsanträge sind unzulässig.

(3) Am Ende jeder Debatte fragt der Gemeinderatsvorsitz nach weiteren Anträgen. Erst anschließend wird über die bestehenden Anträge abgestimmt. Weitergehende Anträge werden zuerst abgestimmt. Ist ein weitergehender Antrag angenommen, entfallen nachfolgende Anträge ohne Abstimmung.
§ 12 Abstimmungen.

(1) Der Gemeinderat beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht berücksichtigt.

(2) Abstimmungen werden geheim durchgeführt, wenn ein Mitglied dies verlangt. Dies gilt nicht für Abstimmungen über Anträge zur Geschäftsordnung und Verfügungen des Gemeinderatsvorsitzes, welche stets offen abgestimmt werden.

(3) Bei Abstimmungen über Anträge zu Personen dürfen die Betroffenen ihr Stimmrecht wahrnehmen.
§ 13 Themenwahlen.

Stehen für eine oder mehrere Veranstaltungen der Gemeinde mehrere Themen zur Wahl, ergibt sich die Anzahl der Stimmen eines jeden Stimmberechtigten aus der um eins verminderten Zahl der Themenvorschläge. Stimmenhäufung ist nicht möglich. Die Stimmberechtigten können auch weniger Stimmen abgeben. Gewählt sind die Themen, die die meisten Stimmen auf sich vereinen. Die nach der Stimmenanzahl folgenden Themen sind Nachrückthemen. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt.
§ 14 Personenwahlen.

(1) Zu Beginn einer Wahl für ein Amt erläutert der Gemeinderatsvorsitz das Wahlverfahren und gibt bekannt, wie viele Personen in das Amt und wie viele zu Stellvertretern zu wählen sind. Stellvertreter werden in der Regel nicht in einem gesonderten Wahlgang gewählt. Der Gemeinderat kann im Einzelfall etwas anderes beschließen.

(2) Der Gemeinderatsvorsitz fragt unter den Anwesenden nach Kandidaten. Es können auch Abwesende kandidieren. Die Kandidaten sollen sich kurz vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Anschließend verlassen Sie den Raum. Ist die folgende Debatte beendet oder gibt es keine Wortmeldungen, werden die Kandidaten wieder herein gerufen. Daraufhin folgt der Wahlgang.

(3) Wahlen finden stets geheim statt.

(4) Stehen mehr Kandidaten zur Wahl als Personen in das Amt zu wählen sind, ergibt sich die Anzahl der Stimmen eines jeden Stimmberechtigten aus der um eins verminderten Zahl der Kandidaten. Stimmenhäufung ist nicht möglich. Die Stimmberechtigten können auch weniger Stimmen abgeben. Gewählt sind die Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinen. Zu den Stellvertretern gewählt sind die Kandidaten, die nach der Stimmenanzahl folgen. Bei entscheidungserheblicher Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt.

(5) Stehen nicht mehr Kandidaten zur Wahl als Personen in das Amt zu wählen sind, kann jeder Stimmberechtigte für jeden Kandidaten mit Ja oder Nein stimmen oder sich enthalten. Ein Kandidat ist gewählt, wenn er mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen auf sich vereint.
§ 15 Protokoll.

(1) Der Gemeinderatsvorsitz fertigt von jeder Sitzung ein Protokoll.

(2) Dieses muss enthalten:

Zeit und Ort der Sitzung,
die Namen der anwesenden Stimmberechtigten,
die Gegenstände der behandelten Tagesordnungspunkte,
die Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen sowie
den Namen und die Unterschrift des Protokollführers.

(3) Das Protokoll kann enthalten:

die Namen weiterer anwesender Personen,
einzelne oder alle Wortbeiträge in wörtlicher oder sinngemäßer Wiedergabe,
die genaue Reihenfolge der Behandlung der Tagesordnung,
die Ergebnisse von Abstimmungen über Anträge zur Geschäftsordnung und Verfügungen des Gemeinderatsvorsitzes,
schriftliche Erklärungen einzelner Mitglieder sowie
weitere Tatsachen, die der Nachvollziehbarkeit der Sitzungen dienlich sind.

(4) Das Protokoll wird in der Gemeinde veröffentlicht.
§ 16 Beschluss und Änderung dieser Geschäftsordnung, Abweichungen von dieser Geschäftsordnung.

(1) Der Beschluss und die Änderung dieser Geschäftsordnung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Gemeinderats. Die Erklärungen der Mitglieder können im schriftlichen Umlaufverfahren eingeholt werden. Die elektronische Form ist ausgeschlossen.

(2) Der Gemeinderat kann im Einzelfall von dieser Geschäftsordnung abweichen, wenn dies mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen beschlossen wird. Enthaltungen werden nicht berücksichtigt.

Leipzig, 14. Mai 2012

Protokolle

Hier folgen in Kürze die Protokolle der letzten GR-Sitzungen.